Lebenserwartung bei Vorhofflimmern: Was Betroffene wissen sollten

Die Diagnose Vorhofflimmern löst bei vielen Menschen Sorge aus – doch die Prognose ist in den meisten Fällen deutlich besser, als oft befürchtet. Besonders wenn die Erkrankung früh erkannt und richtig behandelt wird, muss niemand zwangsläufig mit einer verminderten Lebenserwartung rechnen.

Wichtig ist das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand: Wer jünger als 65 Jahre ist und keine weiteren schweren Herzerkrankungen hat, kann in der Regel mit einer ähnlichen Lebenserwartung rechnen wie Menschen ohne Vorhofflimmern. Dies zeigt auch die Patienteninformation der Hochtaunus-Kliniken, die betont, dass viele Betroffene ein normales, erfülltes Leben führen können.

Die Behandlung zielt darauf ab, das Schlaganfallrisiko zu senken, den Puls zu kontrollieren und den Herzrhythmus gegebenenfalls zu stabilisieren. Medikamente, lebensstilbezogene Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und Stressreduktion spielen dabei eine zentrale Rolle. Bei einigen Patienten kommen auch Verfahren wie eine Katheterablation in Betracht.

Trotz der Erkrankung ist also kein kurzes Leben vorprogrammiert. Im Gegenteil: Mit einer guten medizinischen Betreuung und eigenem Engagement lassen sich viele Risiken minimieren. Der Schlüssel liegt in der aktiven Begleitung durch den Arzt und einer gesunden Lebensweise.

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