Kurz gesagt

Wer nie AHV‑Beiträge geleistet hat, erhält keine reguläre Altersrente. Nur eine mögliche Mindestrente bei Anrechnungen oder Sozialhilfe ist verfügbar.

Das Wichtigste

  • Keine Vollrente ohne Beitragsjahre
  • Mindestrente möglich bei Anrechnung von Erziehungs‑/Pflegezeiten
  • Sozialhilfe deckt den Lebensunterhalt, wenn keine Anrechnung greift

Ohne geleistete AHV‑Beiträge gibt es keine reguläre Altersrente; höchstens kann eine Mindestrente oder Sozialhilfe in Frage kommen.

Beitragsgrundlage und Vollrente

Die AHV‑Vollrente basiert auf den Beitragsjahren seit dem 20. Lebensjahr. 2020 betrug die monatliche Vollrente 1 185 CHF (14 220 CHF jährlich). Wer nie gearbeitet hat, hat keine Beitragszeiten und kann daher keine Vollrente beanspruchen.

Möglichkeiten ohne eigene Beiträge

Erziehungs- oder Pflegezeiten können als Beitragsjahre angerechnet werden, wodurch ein Anspruch auf die Mindestrente entsteht. Auch Ehepartner von Beitragszahlern können unter bestimmten Bedingungen eine Partnerrente erhalten.

Sozialhilfe als letzte Sicherheit

Liegt kein Anrechnungsanspruch vor, übernimmt die kantonale Sozialhilfe die Grundsicherung. Sie prüft den individuellen Bedarf und zahlt Leistungen, die den Lebensunterhalt sichern.

Häufige Fragen

Kann ich eine AHV‑Rente erhalten, wenn ich nur Kinder erzogen habe?

Ja, Erziehungszeiten können als Beitragsjahre gelten und führen zu einer Mindestrente, sofern die erforderlichen Bedingungen erfüllt sind.

Wie hoch ist die Mindestrente bei Anrechnung von Erziehungszeiten?

Die Mindestrente liegt deutlich unter der Vollrente; sie wird nach einer festen Rentenskala berechnet und steigt mit der Anzahl an anerkannten Beitragsjahren.

Welche Leistungen bietet die Sozialhilfe im Alter?

Die Sozialhilfe deckt die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Nahrung und medizinische Grundversorgung, wenn keine AHV‑Rente oder andere Einkünfte vorhanden sind.

Siehe auch

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