Festgeldzinsen steigen leicht an – besonders bei zweijähriger Laufzeit
Wer sein Geld sicher anlegen möchte, bekommt aktuell etwas bessere Konditionen – zumindest bei bestimmten Laufzeiten. Die Sparkassentochter hat die Zinssätze für Festgeld leicht angehoben. Während sich bei sechsmonatigen und einjährigen Festgeldern nichts tut, lohnt sich eine längere Bindung nun etwas mehr. Der Zinssatz für eine zweijährige Anlage steigt von 2,60 auf nun 2,80 Prozent.
Das ist eine erfreuliche Nachricht für Sparer, die etwas länger auf ihr Kapital verzichten können. Bei einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro und einem Höchstbetrag von 1.000.000 Euro bleibt genügend Spielraum für individuelle Anlagestrategien. Die Erhöhung ist zwar moderat, aber in Zeiten, in denen viele Banken weiterhin an der Nullzins-Politik kleben, ein positives Signal.
Interessant ist auch, dass das Angebot von einer Tochter der Sparkassen kommt – also einem Institut, das traditionell für Sicherheit und Verlässlichkeit steht. Wer also auf der Suche nach einer risikoarmen Geldanlage ist, könnte hier fündig werden. Der Anstieg um 0,2 Prozentpunkte mag auf den ersten Blick gering erscheinen, bei größeren Beträgen macht sich diese Differenz aber durchaus bemerkbar.
Tagesgeldkunden müssen hingegen vorerst auf Zinserhöhungen verzichten – hier bleibt alles beim Alten. Doch wer bereit ist, sein Geld zwei Jahre festzulegen, profitiert jetzt von den leicht verbesserten Konditionen. In unsicheren wirtschaftlichen Zeiten ist Festgeld damit wieder etwas attraktiver geworden.
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