Wie der Kraken starb
Im dritten Teil von Fluch der Karibik erfährt man, was aus dem gefürchteten Meeresungeheuer wurde – und die Wahrheit ist so dramatisch wie tragisch. Der Kraken, ein schier unschlagbares Wesen der Tiefsee, wurde nicht im Kampf besiegt, sondern von seinem eigenen Herrn getötet.
Davy Jones, der Meister der Flying Dutchman, musste auf Befehl von Lord Cutler Beckett das grauenhafte Tier töten. Beckett, Anführer der mächtigen East India Trading Company, sah im Kraken eine unkontrollierbare Gefahr – eine „freie Waffe“, wie es im Film heißt. Solange das Tier existierte, konnte es gegen seine Interessen eingesetzt werden. Also gab er den Befehl: Tötet das Biest.
Davy Jones gehorchte – widerwillig, aber entschlossen. Der Moment, in dem der Kraken in den Tiefen des Ozeans stirbt, bleibt unausgesprochen, doch seine riesige Leiche wird später im Film gesichtet. Sein Ende markiert einen Wendepunkt: Die Welt verliert eines ihrer letzten mythischen Wesen, während die Herrschaft der East India Company ihren Höhepunkt erreicht.
Für Fans der Reihe ist der Tod des Kraken mehr als nur ein Effekt – er symbolisiert, was Beckett wirklich will: Kontrolle. Keine Mythen, keine Freiheit, nur Ordnung nach seinem Willen. Doch wie so oft in Fluch der Karibik, hinterlässt diese Gier nach Macht tiefe Spuren – unter Wasser, und an der Oberfläche.
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