Wie starb Jesus laut der Bibel?
Jesus von Nazaret starb, wie alle vier Evangelien berichten, durch eine römische Kreuzigung. Zu dieser Zeit lebte er in Judäa, das unter römischer Herrschaft stand. Der römische Präfekt Pontius Pilatus gab den Befehl zur Hinrichtung – eine Tatsache, die auch außerbiblische Quellen indirekt bestätigen. Damals war Jesus etwa 30 Jahre alt, wie das Lukasevangelium (Lukas 3,23) überliefert.
Die Kreuzigung war damals eine besonders grausame und öffentliche Hinrichtungsmethode, die Rom vor allem für politische Aufrührer oder Schwerverbrecher vorsah. Dass Jesus auf diese Weise starb, zeigt, wie die römische Obrigkeit ihn als Bedrohung sah – sei es wegen seiner Anhänger oder seiner kritischen Botschaft gegenüber religiösen und politischen Machthabern.
Der Todestag Jesu wird in den Evangelien als Freitag beschrieben, genauer gesagt als der Tag vor einem Sabbat – und das während des jüdischen Pessach-Festes. Pessach, das Gedächtnis an die Befreiung der Israeliten aus Ägypten, spielt eine zentrale Rolle, denn laut der biblischen Darstellung ereignet sich Jesu Tod symbolisch im Kontext dieser Befreiung, was für viele Christen tiefere theologische Bedeutung hat.
Die genaue Jahreszahl seines Todes ist nicht eindeutig überliefert, liegt aber vermutlich zwischen 26 und 36 n. Chr. – also in die Amtszeit von Pontius Pilatus. Die genaue Datierung bleibt Gegenstand von Forschung und Diskussion, doch die historische und religiöse Bedeutung seines Sterbens bleibt unbestritten.
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