Wie man die Brenndauer von Kerzen verlängert
Ein einfacher Trick, den viele nicht kennen: Salz kann helfen, damit Kerzen länger brennen. Wenn man eine Prise Speisesalz direkt auf das Wachs gibt – besonders rund um den Docht –, verbrennt das Wachs langsamer. Das Salz verändert die Schmelztemperatur leicht und sorgt dafür, dass weniger Wachs pro Minute verbraucht wird. So hält die Kerze deutlich länger.
Doch Vorsicht: Zu viel Salz kann den Docht verstopfen oder Ruß bilden. Besser ist es, sparsam zu sein oder alternativ die Kerze vor dem ersten Anzünden mit einer Salzwasserlösung einzutunken. Dazu einfach etwas Salz in warmem Wasser auflösen, die Kerze kurz eintauchen und trocknen lassen. Diese leichte Salzschicht auf der Oberfläche hilft, unerwünschte Tropfenbildung zu reduzieren und stabilisiert die Flamme.
Außerdem sollten Kerzen immer gerade und an einem windgeschützten Ort brennen, damit der Docht gleichmäßig abbrennt. Ein zu langer Docht führt zu stärkerer Rauchentwicklung und schnellerem Verbrauch. Ein Docht von etwa 6–8 mm Länge ist ideal.
Noch ein Tipp: Beim ersten Brennen sollte man die Kerze so lange brennen lassen, bis die gesamte Oberfläche flüssig ist. So entstehen keine Tunnel unter der Oberfläche, und später wird das Wachs effizienter genutzt.
Salz ist also nicht nur etwas für die Küche – es kann auch beim gemütlichen Kerzenschein helfen. Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich die Lebensdauer von Kerzen spürbar verlängern, ohne viel Aufwand.
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