Wie Bewegung bei Arthrose im Hund hilft
Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkerkrankung, die vor allem bei älteren Hunden häufig auftritt. Viele Besitzer fragen sich dann, wie viel Bewegung ihrem Tier guttut – und was zu viel sein könnte.
Bewegung ist wichtig, aber dosiert: Ein Gelenk, das sich nicht bewegt, wird schlechter durchblutet und versorgt. Deshalb sind tägliche Spaziergänge bei arthrotischen Hunden nicht nur erlaubt – sie sind sogar nötig. Eine halbe bis eine Stunde sanfter Auslauf am Tag hält die Gelenke geschmeidig und stärkt die Muskulatur, die das Gelenk stützt.
Was man vermeiden sollte, ist wildes Herumtoben, abruptes Stoppen oder scharfes Drehen – das belastet die betroffenen Gelenke zu sehr. Statt ausgedehnten Jagdspielen oder Sprüngen vom Sofa ist ein ruhiger Waldspazierweg mit weichem Untergrund ideal. Auch Schwimmen oder kurze Bahnen im flachen Wasser eignen sich gut, weil sie gelenkschonend wirken.
Gerade zu Beginn kann dein Hund morgens steif erscheinen. Das ist normal. Mit etwas Bewegung lockert sich das Gelenk meist. Wenn die Steifheit aber nach Minuten nicht nachlässt oder sich das Verhalten stark verändert, solltest du mit dem Tierarzt sprechen.
Wichtig ist: Jeder Hund ist anders. Ein Border Collie braucht andere Reize als ein ruhiger Berner Sennenhund. Achte auf die Signale deines Vierbeiners – er zeigt dir, was ihm guttut. Mit der richtigen Balance aus Bewegung und Schonung lässt sich die Lebensqualität bei Arthrose deutlich verbessern.
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