So prüfen Sie, ob Ihre Autobatterie richtig lädt

Ein zuverlässig funktionierender Stromkreis ist wichtig für jedes Fahrzeug. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Batterie während der Fahrt ausreichend geladen wird, gibt es einen einfachen Praxistest – ganz ohne Werkstattbesuch.

Parken Sie dazu Ihr Auto mit laufendem Motor vor einer Wand, am besten in der Dunkelheit oder in einer dunklen Garage. Richten Sie die Scheinwerfer auf die Wand, damit Sie die Helligkeit gut beurteilen können. Schalten Sie dann den Motor ab und schalten Sie das Abblendlicht ein. Beobachten Sie nun die Lichtstärke: Zünden Sie das Licht direkt nach dem Abstellen des Motors ein, denn genau in diesem Moment zeigt sich, ob die Batterie geladen ist oder nicht.

Lässt das Licht innerhalb weniger Sekunden deutlich nach, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Batterie nicht genug Ladung gespeichert hat. Eine gesunde Batterie hält das Licht stabil – zumindest für einige Minuten. Ein flackerndes oder schnell schwächer werdendes Licht deutet darauf hin, dass der Generator während der Fahrt nicht ausreichend geladen hat oder die Batterie alternsbedingt an Leistung verliert.

Als zusätzliche Kontrolle können Sie die Spannung der Batterie mit einem Multimeter messen. Bei abgestelltem Motor sollte der Wert zwischen 12,4 und 12,8 Volt liegen. Unter 12 Volt spricht das für eine schwache Batterie. Bei laufendem Motor dagegen sollten es etwa 14,4 Volt sein – dann lädt die Lichtmaschine korrekt.

Einmal im Jahr prüfen, besonders vor dem Winter – das hilft, böse Überraschungen beim Kaltstart zu vermeiden.

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