Warum Kerzen rußen und wie du es vermeiden kannst
Wer kennt es nicht? Die gemütliche Kerze brennt, doch plötzlich steigt ein feiner Rauch auf und hinterlässt Ruß an der Wand oder im Glas. Dieses Rußen ist nicht nur unschön, sondern kann auch auf einfache Ursachen zurückzuführen sein.
Meist liegt es an einer zu langen Dochtspitze. Wenn der Docht länger als etwa ein Zentimeter ist, flackert die Flamme unruhig und neigt dazu, Ruß zu bilden. Ein regelmäßiges Kürzen des Dochtes auf rund 1 cm vor dem Anzünden ist daher der wichtigste Tipp, um eine saubere, gleichmäßige Verbrennung zu gewährleisten.
Doch nicht nur der Docht spielt eine Rolle. Auch Zugluft oder ein ungünstiger Standort – etwa in der Nähe eines halb geöffneten Fensters oder eines Lüfters – kann die Flamme zum Flackern bringen. Dadurch wird die Verbrennung unvollständig, und es entsteht Rauch.
Ebenso wichtig ist eine ebene, feste Unterlage. Wackelige oder schiefe Flächen führen dazu, dass die Flamme sich neigt und ungleichmäßig brennt. Achte also darauf, deine Kerze stabil und windgeschützt aufzustellen.
Ein zusätzlicher Vorteil: Wer regelmäßig den Docht kürzt und die Kerze richtig platziert, sorgt nicht nur für weniger Ruß, sondern verlängert auch ihre Lebensdauer. So brennt die Kerze gleichmäßiger, verbraucht weniger Wachs ungenutzt und spendet länger ein warmes, flackerndes Licht.
Ein kleiner Handgriff mit großer Wirkung – für mehr Gemütlichkeit ohne schwarze Spuren.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.