Wie wird ein Tumor erkannt?

Die Früherkennung von Tumoren ist entscheidend, um eine erfolgreiche Behandlung zu ermöglichen. Ärzte nutzen verschiedene Methoden, um verdächtige Veränderungen im Körper zu entdecken. Zu den gängigsten Untersuchungen gehören Röntgen- und Ultraschallverfahren. Beispielsweise kann ein Röntgenbild der Lunge erste Hinweise auf einen Lungentumor liefern, während ein Ultraschall der Brust mögliche Veränderungen im Gewebe sichtbar macht.

Doch ein auffälliges Bild allein reicht nicht aus, um eine sichere Diagnose zu stellen. Erst eine Gewebe- oder Zellprobe – eine sogenannte Biopsie – kann bestätigen, ob es sich tatsächlich um Krebs handelt. Dabei wird eine kleine Menge des verdächtigen Gewebes entnommen und im Labor untersucht. Diese Methode gilt als der zuverlässigste Weg, um bösartige von gutartigen Zellen zu unterscheiden.

In den letzten Jahren haben sich zudem neue Ansätze entwickelt. Ein vielversprechender Fortschritt ist der sogenannte „Bluttest auf Krebs“, der bestimmte Biomarker im Blut nachweisen kann. Laut Berichten, etwa vom MDR vom 06.01.2023, kann ein solcher Test bereits über 50 verschiedene Krebsarten erkennen, oft schon in frühen Stadien. Allerdings ersetzt dieser Test bisher noch nicht die klassischen Diagnoseverfahren, sondern ergänzt sie.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bleiben daher besonders wichtig – gerade für Menschen mit erhöhtem Risiko. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen