Wann ist der Handy-Akku kaputt?
Ein schwacher Akku kann das tägliche Leben ganz schön erschweren. Wenn das Handy plötzlich abschaltet, obwohl noch 20 Prozent angezeigt wurden, oder wenn es sich gar nicht mehr einschalten lässt, könnte der Akku schuld sein. Oft steckt eine tiefe Entladung dahinter – das bedeutet, der Akku ist komplett leer und reagiert nicht mehr auf Ladeversuche.
Ein typisches Zeichen für einen defekten Akku ist, wenn er extrem schnell leer ist. War früher ein Tag Reichweite normal, hält der Akku jetzt nur noch ein paar Stunden? Das deutet auf Verschleiß hin. Ebenso problematisch: Der Akku lädt nicht, macht kaum Fortschritte beim Ladevorgang oder bleibt vor dem vollen Ladezustand stehen – etwa bei 80 oder 90 Prozent.
Ein weiterer, oft unterschätzter Hinweis: Der Akku wird ungewöhnlich heiß, auch bei normalem Gebrauch. Das kann auf eine interne Fehlfunktion hindeuten. Noch alarmierender ist es, wenn der Akku optisch aufgebläht wirkt. In diesem Fall sollte man vorsichtig sein – ein geschwollener Akku kann Schäden am Gerät verursachen oder sogar gefährlich werden.
Auch langsame Ladezeiten deuten oft auf ein Problem hin. Lädt das Handy plötzlich deutlich länger als früher, obwohl das gleiche Kabel und das gleiche Netzteil verwendet werden, ist der Akku möglicherweise am Ende seiner Lebensdauer. Meist halten Handy-Akkus zwei bis drei Jahre, bevor sich erste Schwächen zeigen.
Wenn mehrere dieser Symptome auftreten, ist ein Austausch sinnvoll. Bei vielen Modellen lohnt sich eine professionelle Reparatur – nicht nur für die Leistung, sondern auch für die Sicherheit.
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