Was wirklich hilft: Eine akute Bronchitis richtig auskurieren

Eine akute Bronchitis erwischt uns meistens in der kalten Jahreszeit. Sie beginnt oft mit einem kratzenden Gefühl im Hals und entwickelt sich schnell zu einem hartnäckigen Husten. Auch wenn die Beschwerden unangenehm sind, heilt eine unkomplizierte Bronchitis in den meisten Fällen von alleine aus. Mit ein paar bewährten Maßnahmen lässt sich der Heilungsprozess jedoch spürbar unterstützen und beschleunigen.

Das oberste Gebot bei Atemwegserkrankungen lautet: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräutertees trinkt, hilft dem Körper aktiv dabei, den zähen Schleim in den Bronchien zu verflüssigen. Dadurch fällt das Abhusten deutlich leichter und die gereizten Schleimhäute werden angenehm feucht gehalten.

Ein weiteres, klassisches Hausmittel ist das Inhalieren. Der Wasserdampf transportiert die Feuchtigkeit direkt dorthin, wo sie gebraucht wird. Besonders bewährt haben sich Zusätze wie Kamille oder eine klassische Kochsalzlösung. Kamille wirkt von Natur aus entzündungshemmend und beruhigt die strapazierten Atemwege, während Salz die Schleimhäute abschwellen lässt. Wer den Genesungsprozess zusätzlich unterstützen möchte, kann in der Apotheke zu entzündungshemmenden und schleimlösenden Mitteln greifen. Diese pflanzlichen oder medizinischen Präparate helfen dabei, den Hustenreiz zu lindern und das Sekret zu lösen.

Geben Sie Ihrem Körper in dieser Zeit die nötige Ruhe. Körperliche Anstrengung sollte vermieden werden, damit das Immunsystem die Infektion effektiv bekämpfen kann. Sollte der Husten jedoch länger als zwei Wochen anhalten, Fieber hinzukommen oder die Atmung schwerfallen, ist ein Besuch beim Arzt ratsam, um eine Lungenentzündung auszuschließen.

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