Wie lange muss man nach einer Starthilfe fahren?

Wenn die Autobatterie einmal komplett leer war, reicht ein kurzer Sprung zum Bäcker oft nicht aus, um sie wieder richtig aufzuladen. Experten wie der TÜV Süd empfehlen, nach einer Starthilfe mindestens 30 bis 60 Minuten lang zu fahren. Nur so kann die Lichtmaschine die Batterie ausreichend speisen und verhindern, dass das Auto beim nächsten Abstellen erneut nicht anspringt.

Viele glauben, dass schon zehn Minuten im Stadtverkehr reichen – das ist aber meistens zu wenig. Vor allem im Stop-and-go-Verkehr mit häufigem Anhalten und Kurzstrecken wird die Batterie kaum geladen. Besser ist eine längere Fahrt auf der Landstraße oder Autobahn, wo der Motor gleichmäßiger läuft und die Ladeeffizienz höher ist.

Es gibt keine feste Kilometerangabe, die für alle Fahrzeuge gilt – die Ladedauer hängt vom Fahrzeugtyp, dem Zustand der Batterie und der elektrischen Verbraucher im Auto ab. Doch je länger und konstant man fährt, desto besser. Wer häufig nur kurze Strecken fährt, sollte die Batterie lieber mit einem Ladegerät schonend aufladen, um Schäden und erneute Pannen zu vermeiden.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn die Batterie trotz mehrfacher Starthilfe schnell wieder schwach wird, könnte sie einfach am Ende ihrer Lebensdauer sein. In dem Fall lohnt sich ein Check beim Mechaniker oder eine neue Batterie – sonst wird die nächste Pannenhilfe womöglich nicht lange auf sich warten lassen.

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