Die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist ein staatlich anerkannter Hochschulabschluss, der speziell auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung zugeschnitten ist. Sie beginnt jedes Jahr am 1. Oktober, jeweils im Jahr nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre und kombiniert theoretisches Fachwissen mit praktischer Berufserfahrung.
Der Ausbildungsplan ist in acht Studienabschnitte unterteilt, die sich abwechselnd aus Fachstudium und berufspraktischem Studium zusammensetzen. Das Fachstudium umfasst 21 Monate und findet an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung statt. Hier erlernen die Studierenden Recht, Organisation, Finanzen und Verwaltungsmanagement. Die theoretischen Kenntnisse werden direkt im berufspraktischen Studium – insgesamt 15 Monate – in Ämtern, Behörden oder Kommunen angewandt.
Diese wechselnde Struktur sorgt dafür, dass die Absolventen nicht nur fundiertes Fachwissen besitzen, sondern auch über erste praktische Erfahrungen verfügen. Am Ende der Ausbildung schließen die Studierenden mit dem Titel Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab – eine wichtige Qualifikation für eine Karriere in der öffentlichen Verwaltung.
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