Wie lange dauert ein Tag im Herbst?

Am kalendarischen Herbstanfang, der meist auf den 23. September fällt, sind Tag und Nacht genau gleich lang. Dieses Gleichgewicht entsteht, weil die Sonne dann senkrecht über dem Äquator steht. Vom Nordpol bis nach Südamerika – überall auf der Welt dauert der Tag an diesem besonderen Datum exakt zwölf Stunden.

Warum ist das so? Der Herbst beginnt, wenn die Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne einen Punkt erreicht, an dem beide Hemisphären – Nord und Süd – gleichmäßig beschienen werden. Ab diesem Moment werden die Tage im Norden kürzer, die Nächte länger. Der Wechsel von Licht und Dunkelheit wird spürbar.

Interessant: Es gibt nicht nur den kalendermäßigen Herbstanfang, sondern auch einen meteorologischen. Letzterer beginnt bereits am 1. September und orientiert sich an den durchschnittlichen Temperaturverläufen über das Jahr. Der kalendarische Herbst hingegen basiert streng auf astronomischen Gegebenheiten – wie dem Stand der Sonne.

Der Tag im Herbst beginnt also mit einer perfekten Balance zwischen Helligkeit und Dunkelheit – doch diese hält nicht lange an. Schon kurz danach neigt sich die Erde weiter ab, die Sonne steht tiefer am Himmel, und die Abende werden rasch dunkler. Der Tageslichtverlust ist unaufhaltsam – bis schließlich der Winter vor der Tür steht.

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