Wie lange dauert eine Verstopfung?

Die meisten Menschen leiden gelegentlich unter einer vorübergehenden Verstopfung. In der Regel verschwindet diese Beschwerde innerhalb weniger Tage – besonders, wenn man etwas dagegen unternimmt. Eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung können den Darm wieder in Schwung bringen.

Bei vielen reicht schon ein Tag mehr Obst, Gemüse oder Vollkorn, um die Verdauung anzukurbeln. Auch ein Spaziergang nach dem Essen kann helfen. Doch nicht immer ist die Lösung so einfach.

Wenn eine Verstopfung länger anhält oder immer wiederkehrt, kann eine zugrunde liegende Erkrankung dahinterstecken. Beispielsweise können Schilddrüsenprobleme, Diabetes oder neurologische Störungen den Darm beeinträchtigen. Auch einige Medikamente – wie Schmerzmittel, Antidepressiva oder Kalziumpräparate – können zu Obstipation führen.

Wer unter anhaltenden Beschwerden leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Das gilt besonders, wenn zusätzlich Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl auftreten. Das Team des Universitätsspitals Zürich (USZ) weist darauf hin, dass langfristige Verstopfung nicht ignoriert werden sollte – vor allem, wenn sie mit dem Lebenswandel allein nicht zu bessern ist.

Die gute Nachricht: Bei den meisten Menschen normalisiert sich der Darm mit einfachen Maßnahmen schnell wieder. Wichtig ist, frühzeitig auf den Körper zu hören und ihn nicht über längere Zeit zu belasten.

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