Wie lange dauert es, bis Teufelskralle wirkt?
Bei Pferden mit Gelenkproblemen greifen viele Besitzer gerne zu pflanzlichen Unterstützungsmitteln – und dabei oft zur Teufelskralle. Dieses Kraut, ursprünglich aus Südafrika, hat sich in der Tierpflege längst bewährt, besonders bei Arthrose oder allgemeinen Lahmheiten. Doch eines ist wichtig zu wissen: Die Wirkung bleibt nicht von heute auf morgen.
Studien zeigen, dass ein Extrakt aus der ganzen Wurzel der Teufelskralle deutlich effektiver ist als Präparate, die nur den reinen Wirkstoff Harpagosid enthalten. Das liegt vermutlich an der natürlichen Zusammensetzung der Pflanze, bei der verschiedene Inhaltsstoffe zusammenwirken.
Erste positive Veränderungen bei Pferden sind meist erst nach etwa drei Wochen sichtbar. Manche Tiere werden beweglicher, zeigen weniger Steifheit beim Aufstehen oder gehen freier nach der Fütterung. Es lohnt sich daher, die Gabe konsequent über einen längeren Zeitraum fortzusetzen und nicht nach wenigen Tagen aufzugeben.
Beim Füttern sollte außerdem auf die richtige Dosierung geachtet werden – zu wenig bringt nichts, zu viel kann unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Ideal ist es, mit einem Tierarzt oder einer erfahrenen Tierheilpraktikerin zu besprechen, wie lange und in welcher Form die Teufelskralle verabreicht werden sollte. Geduld zahlt sich aus: Die natürliche Unterstützung tut langfristig oft mehr für die Lebensqualität des Pferdes als kurzfristige, heftige Eingriffe.
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