Wie lange dauert eine Überweisung?
Wenn du eine Überweisung tätigst, möchtest du natürlich wissen, wie lange es dauert, bis das Geld beim Empfänger ankommt. In der Regel ist eine Überweisung innerhalb weniger Stunden bis spätestens am nächsten Bankarbeitstag gutgeschrieben. Doch es gibt klare gesetzliche Vorgaben, die die maximale Dauer regeln.
So darf eine Überweisung in Deutschland grundsätzlich nicht länger als zwei Bankarbeitstage dauern. Das gilt für alle Überweisungen, die per Online-Banking oder in der Filiale gestartet werden. Bei sogenannten beleghaften Überweisungen – also wenn du den Auftrag noch in Papierform beim Schalter abgibst – kann die Bearbeitung unter Umständen einen Tag länger dauern, da der manuelle Eingabeprozess mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
Wichtig ist auch der Unterschied zwischen Auftragsabgabe und Gutschrift. Während die Bank verpflichtet ist, den Auftrag zügig weiterzuleiten, regelt § 675t BGB die Frist für die Gutschrift. Danach muss das Geld spätestens zwei Tage nach Auftragseingang auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben sein. Bis dahin gilt die Überweisung als abgewickelt.
Heute nutzen die meisten Menschen das Online-Banking – und da landen Überweisungen oft schon am selben Tag auf dem Zielkonto, manchmal sogar innerhalb weniger Minuten. Dennoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass Wochenenden und Feiertage keine Bankarbeitstage sind. Wer also freitags nachmittags überweist, sollte mit einer Gutschrift erst am Montag rechnen.
Im Zweifelsfall lohnt sich ein Blick in die AGB deiner Bank – doch in der Regel kannst du dich darauf verlassen: Zwei Tage sind das Maximum.
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