Wie lange wirkt Metacam beim Hund?
Wenn Hunde unter Schmerzen oder Entzündungen leiden, verschreiben Tierärzte oft das Schmerzmittel Metacam. Der Wirkstoff darin ist Meloxicam – ein Mittel, das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Viele Hundebesitzer fragen sich: Wie lange bleibt das Medikament eigentlich im Körper des Tieres?
Die Antwort liegt in der sogenannten Halbwertzeit – also der Zeit, die der Körper braucht, um die Hälfte der Wirkstoffmenge wieder auszuscheiden. Bei Hunden beträgt die Halbwertzeit von Meloxicam etwa 24 Stunden. Das bedeutet, dass der Wirkstoff innerhalb eines Tages zur Hälfte abgebaut ist. Bei Katzen ist diese Zeit kürzer – sie beträgt rund 15 Stunden. Doch beim Hund hält die Wirkung länger an, was eine einmal tägliche Gabe ermöglicht.
Der Körper baut Meloxicam in verschiedene Stoffwechselprodukte (Metaboliten) ab. Laut Herstellerangaben sind alle Hauptmetaboliten pharmakologisch inaktiv – sie wirken also nicht mehr. Das ist wichtig, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Fäces (ca. 75 %), der Rest verlässt den Körper über den Urin.
Trotz der zuverlässigen Ausscheidung sollte Metacam immer genau nach Anweisung des Tierarztes verabreicht werden. Besonders bei Hunden mit Leber- oder Nierenproblemen kann sich der Abbau verzögern. Eine Überdosierung ist daher gefährlich.
Wer unsicher ist, sollte stets mit dem Tierarzt sprechen. Denn jedes Tier ist anders – und die richtige Dosierung hängt von Gewicht, Alter und Gesundheitszustand ab.
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