Wie gut sind die Heilungschancen bei hellem Hautkrebs?

Wenn von Hautkrebs die Rede ist, denken viele zuerst an das dunkle, bösartige Melanom. Doch viel häufiger tritt der sogenannte helle Hautkrebs auf – medizinisch als nicht-melanomaler Hautkrebs bezeichnet. Dazu zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Beide Formen werden oft unterschätzt, doch sie sind gut behandelbar, besonders wenn sie früh erkannt werden.

Die Prognose ist in den meisten Fällen sehr gut. Laut Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft liegt die 5-Jahres-Überlebensrate zwischen 96 und 100 Prozent – vorausgesetzt, die Erkrankung wird rechtzeitig diagnostiziert und fachgerecht behandelt. Anders als das Melanom metastasiert der helle Hautkrebs nur äußerst selten. Das bedeutet: Er streut selten in andere Organe.

Trotzdem sollte man ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn wenn er unbehandelt bleibt, kann er tief in umliegendes Gewebe wachsen – bis hin zu Knorpel oder Knochen. Besonders an Gesicht, Ohren oder Lippen kann das zu erheblichen Schäden führen.

Die gute Nachricht: Durch regelmäßige Hautuntersuchungen lässt sich der helle Hautkrebs meist früh erkennen. Und die Therapie – meist eine Operation – ist in den meisten Fällen erfolgreich. Wer viel Zeit in der Sonne verbringt oder bereits auffällige Veränderungen an der Haut bemerkt hat, sollte daher unbedingt zum Hautarzt gehen.

Prävention bleibt entscheidend: Schutz vor UV-Strahlung, sei es durch Kleidung, Hut oder Sonnencreme, senkt das Risiko deutlich. Der helle Hautkrebs mag oft heilbar sein – doch Vorbeugen ist immer noch die beste Medizin.

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