Überlebensdauer und Übertragungswege von MRSA-Keimen
Der multiresistente Erreger MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) gehört zu den widerstandsfähigsten Bakterien im Gesundheitswesen. Eine der größten Gefahren dieses Keims liegt in seiner enormen Zähigkeit: Auf unbelebten Flächen kann MRSA sechs Monate und länger überleben, ohne seine Ansteckungsfähigkeit zu verlieren.
Die Übertragung des Erregers erfolgt am häufigsten über den direkten Kontakt, allen voran über die Hände. Wenn infizierte Personen oder Wundsekrete berührt werden und anschließend keine gründliche Händedesinfektion stattfindet, wandert der Keim mühelos von Mensch zu Mensch.
Ebenso gefährlich ist die indirekte Ansteckung über kontaminierte Gegenstände des Alltags. Dazu gehören primär häufig berührte Oberflächen wie Türklinken, Treppengeländer, Lichtschalter oder Handtücher. Da der Keim dort monatelang verharren kann, sind regelmäßige Flächendesinfektion und konsequente Händehygiene die wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen eine Ausbreitung.
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