Wie lange lebt ein Tintenfisch?

Die Lebensdauer eines Tintenfisches ist verhältnismäßig kurz. Die meisten Arten leben nur wenige Jahre, wobei vier Jahre als oberes Limit gilt. Bei vielen Vertretern der Gattung ist das Leben jedoch noch kürzer – manche überleben nicht einmal zwei Jahre.

Ein einsames Leben am Meeresboden

Tintenfische, oft auch fälschlicherweise als „Oktopus“ bezeichnet (was eigentlich die Bezeichnung für Kraken ist), führen meist ein einsames Dasein. Sie bevorzugen das Leben am Meeresboden, besonders in Küstennähe, wo sie sich geschickt zwischen Felsformationen und Höhlen verstecken. Von dort aus lauern sie auf kleine Fische, Krebse oder Muscheln – ihre bevorzugte Beute.

Obwohl sie durchaus schwimmen können – meist durch einen plötzlichen Wasserstoß aus dem Mantel –, ziehen sie es vor, sich langsam über den Grund zu bewegen oder regungslos in ihrem Versteck zu warten. Ihre gute Tarnfähigkeit macht sie dabei fast unsichtbar.

Das Ende nach der Fortpflanzung

Ein markantes Merkmal im Leben des Tintenfisches ist sein Lebenszyklus: Nach der Fortpflanzung stirbt er in der Regel. Männchen verenden oft kurz nach der Paarung, Weibchen kümmern sich noch um den Nachwuchs – bis sie selbst keine Energie mehr haben. Dann endet ihr Leben, nachdem die Jungen schlüpfen.

Trotz ihrer kurzen Lebensspanne gelten Tintenfische als hochintelligent und anpassungsfähig – ein faszinierender Bewohner der Tiefen, der viel Neugier weckt.

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