Wann ist eine neue Sonnenbrille fällig?
Ein gutes Paar Sonnenbrille scheint wie eine langfristige Investition – doch auch die beste Brillenfassung hält nicht ewig. Laut Optometrie-Professor Stephan Degle sollte man spätestens nach zwei bis drei Sommern über einen Wechsel nachdenken. Der Grund: das Material.
Plastik wird brüchig, Metall korrodiert, und die UV-Filterwirkung lässt nach. Vor allem bei häufigem Tragen, hoher Hitze oder Kontakt mit Salzwasser oder Schweiß leidet die Qualität. Selbst wenn die Brille von außen noch gut aussieht, kann der Schutz für die Augen schon beeinträchtigt sein.Die Kunststoffgläser altern mit der Zeit. Sie können sich verfärben, kleine Kratzer sammeln sich, und die Beschichtung, die schädliche UV-Strahlen blockiert, wird dünner. Das bedeutet: weniger Schutz für die empfindliche Augenpartie – und das bei steigender Sonneneinstrahlung, gerade in den warmen Monaten.
Ein regelmäßiger Wechsel schont die Augen auf Dauer. Wer viel im Freien ist, im Sport oder im Urlaub unterwegs, sollte besonders achten. Eine alte Sonnenbrille auf dem Kopf oder in der Tasche zu tragen, ist zwar modisch, aber kein Ersatz für wirksamen Schutz.Letztlich lohnt sich die Anschaffung einer neuen Brille nicht nur für die Sehkraft, sondern auch für das Wohlbefinden. Guter Sonnenschutz beugt langfristig Ermüdung, Blendung und möglichen Schäden am Auge vor. Also: lieber früher als später neu kaufen – für klare Sicht bis zum nächsten Sommer.
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