So lüften Sie richtig – kurz, aber effektiv
Regelmäßiges Lüften ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Viele wissen zwar, dass man lüften soll, aber wie lange und wie oft? Die Antwort hängt stark von der Jahreszeit ab.
Im Winter genügen schon etwa fünf Minuten Stoßlüften – aber mehrmals täglich. Zwar ist es draußen kalt, doch kurzes, gezieltes Öffnen von Fenstern reicht aus, um die verbrauchte, feuchte Luft hinauszuwirbeln. So beugt man Schimmelbildung vor, ohne die Heizkosten in die Höhe zu treiben.
Im Frühjahr und Herbst sollte man etwas länger lüften: zwischen 10 und 15 Minuten. Bei moderater Außentemperatur kann man die Fenster ruhig ganz öffnen – das sorgt für schnellen Luftaustausch. Ideal sind zwei bis vier Lüftungsdurchgänge pro Tag.
Im Sommer kann es besonders schwierig werden: Bei großer Hitze neigen viele dazu, die Fenster geschlossen zu halten. Doch das ist ein Fehler. Besser: morgens und abends bis zu einer halben Stunde lüften, wenn es draußen kühler ist. So bleibt das Haus angenehm frisch.
Ein entscheidender Faktor: die Anzahl der Menschen im Haushalt. Je mehr Personen in den Räumen sind, desto feuchter und stickiger wird die Luft. Denn jeder Mensch atmet und schwitzt – das erhöht die Luftfeuchtigkeit. In Familienhaushalten oder Wohngemeinschaften sollte man daher besonders häufig und gründlich lüften.
Das Geheimnis liegt im Stoßlüften: Fenster weit öffnen, für einige Minuten, statt ständig gekippt zu lassen. So wechselt die Luft effektiv, ohne dass es dauerhaft zieht oder die Heizung überlastet wird.
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