Wann wird es eigentlich laut?

Ein leises Gespräch im Café, das Zwitschern der Vögel am Morgen oder das Rascheln von Blättern im Wind – all das liegt meist zwischen 40 und 65 Dezibel. Solche Geräusche empfinden wir als angenehm, normal, fast schon beruhigend. Doch wo verläuft die Grenze zum Lärm?

Ab etwa 80 Dezibel wird es für die meisten Menschen laut – und damit auch unangenehm. Experten sprechen ab diesem Wert von „Lärm“, besonders wenn das Geräusch über längere Zeit anhält. Und 83 Dezibel liegen genau in diesem Bereich: deutlich hörbar, fordernd Aufmerksamkeit, potenziell belastend.

Stellen Sie sich den Schallpegel eines durchschnittlichen Staubsaugers vor – das sind etwa 80 bis 85 Dezibel. Oder den Verkehrslärm an einer stark befahrenen Straße. Genau hier beginnt die Phase, in der unser Gehör langsam unter Druck gerät. Wer ständig solchen Lautstärken ausgesetzt ist, riskiert mit der Zeit Hörschäden.

Doch nicht nur die Höhe des Schalls zählt, sondern auch die Dauer. Kurze Geräusche mit 83 Dezibel sind meist unbedenklich. Doch wenn sie stundenlang andauern, wird es kritisch. Die Ohren brauchen Ruhe, genauso wie wir. Deshalb lohnt es sich, bewusst hinzuhören: Wo wird es zu laut? Und wo kann man etwas leiser leben?

Ein bewusster Umgang mit Lautstärke schützt nicht nur die Ohren, sondern auch die Nerven. Manchmal ist es eben doch schöner, wenn es etwas ruhiger zugeht.

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