Die beste Geldanlage für die Rente: Sicherheit und Wachstum kombinieren

Wer sich auf die Rente vorbereitet, sollte seine Ersparnisse klug streuen – besonders über 60 gilt es, Vorsicht mit Aussicht auf Rendite zu verbinden. Sichere Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld oder Staatsanleihen bieten einen festen Platz im Depot, besonders wenn das Kapital kurzfristig benötigt werden könnte. Diese Optionen schützen das Ersparte vor Schwankungen und eignen sich ideal, um einen finanziellen Puffer zu bilden.

Wer jedoch noch einen Zeithorizont von mehr als zehn Jahren vor sich hat, kann auch über langfristige Anlagen nachdenken. Bei einer größeren Summe – etwa 140.000 Euro – lohnt es sich, einen Teil des Vermögens in Aktien und ETFs zu investieren. Historisch gesehen haben diese Anlagen über lange Zeiträume hinweg höhere Renditen erzielt als klassische Sparformen. Wichtig ist dabei die Diversifikation: Statt auf einzelne Unternehmen zu setzen, verteilen intelligente Anleger ihr Geld breit über verschiedene Branchen und Regionen.

Ein ausgewogener Ansatz könnte also so aussehen: Ein Drittel der Summe fließt in sichere Papiere, der Rest wird über einen langen Zeitraum in börsennotierte Fonds und Aktien gestreut. Besonders ETFs, die einen ganzen Markt abbilden – etwa den MSCI World –, gelten als kostengünstig und effizient. Wichtig bleibt: Jeder Anleger sollte seine Risikobereitschaft ehrlich einschätzen und gegebenenfalls eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Die Rente ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und die richtige Anlagestrategie sorgt dafür, dass man ihn entspannt durchläuft.

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