Wie Hunde zeigen, wenn sie sich unwohl fühlen

Wenn ein Hund sich unwohl fühlt, drückt er das oft deutlich durch seine Körpersprache aus – wer genau hinsieht, kann es erkennen. Viele Hunde beginnen zu blinzeln, wenn sie angespannt sind. Dieses sogenannte „Hundelächeln“ ist keine Freude, sondern ein Zeichen dafür, dass er versucht, eine angespannte Situation zu entschärfen.

Auch die Ohren verraten viel über die Stimmung des Tieres. Ist ein Hund leicht verunsichert oder nervös, zieht er seine Ohren leicht nach hinten. Bei größerer Angst legt er sie ganz an, sodass sie flach am Kopf anliegen. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass er sich bedroht fühlt und sich am liebsten zurückziehen möchte.

Gähnen ist ein weiteres verbreitetes Stresssignal, oft falsch als Langeweile missverstanden. Gähnen unter Stress hat nichts mit Müdigkeit zu tun, sondern signalisiert Unsicherheit oder Nervosität. Beobachten Sie, wann Ihr Hund gähnt: Tut er es in ruhiger Umgebung, ist alles in Ordnung. Tritt es aber in neuen Situationen, beim Tierarzt oder bei lauten Geräuschen auf, handelt es sich um ein Zeichen von Unbehagen.

Andere Anzeichen können auch steifes Stehen, das Vermeiden von Blickkontakt oder ein steifer Schwanz sein. Hunde kommunizieren hauptsächlich körperlich – und je besser wir diese Signale verstehen, desto sicherer und geborgener fühlen sie sich in unserer Nähe.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen