So startest du mit dem Dummytraining für deinen Hund
Das Dummytraining ist eine hervorragende Möglichkeit, um den natürlichen Jagdtrieb deines Hundes sinnvoll zu fördern. Es stärkt nicht nur seine körperliche Fitness, sondern auch seine geistige Auslastung. Besonders gut eignet sich das Training bereits für Welpen, aber auch erwachsene Hunde lernen es schnell – wichtig ist Geduld und positive Verstärkung.
Zuerst markierst du den Ort, an dem du den Dummy (eine lockere Wurfschnur oder ein Stofftuch) versteckst. Lass deinen Hund dabei sitzen und warten – idealerweise an der Schleppleine, um ihm Sicherheit zu geben. Dieser Moment lehrt ihn, auf dein Signal zu achten und Selbstbehaltung zu üben.
Dann geht es los: Dein Hund darf auf Suche gehen. Wenn er den Dummy nicht sofort findet, wird sein Spürsinn gefordert. Viele Hunde schnüffeln begeistert los – besonders wenn der Dummy vorher nach Fleisch oder Futter riecht. Das macht die Sache noch spannender für sie.
Kann der Hund den Dummy nicht finden, ist deine Unterstützung gefragt. Leite ihn sanft ein – etwa durch Handzeichen oder leise Zurufe – ohne ihn zu führen. So lernt er, auf dich zu hören, bleibt aber selbst aktiv. Wichtig ist, dass das Training spielerisch bleibt. Kurze Einheiten von fünf bis zehn Minuten sind besser als lange Übungen.
Je öfter ihr übt, desto sicherer wird dein Hund. So wird aus einem einfachen Suchspiel eine lohnende Beschäftigung, die eure Bindung vertieft. Und wer weiß – vielleicht entdeckt ihr gemeinsam sogar die Leidenschaft für die Jagdhundprüfung?
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