Der Unterschied zwischen Latte und Cappuccino
Wer gerne Milchkaffee trinkt, kennt die Verwirrung: Was genau unterscheidet eigentlich einen Latte von einem Cappuccino? Beide bestehen aus Espresso und Milch – doch die Zubereitung macht den großen Unterschied.
Beim Latte wird die aufgeschäumte Milch gleichmäßig in die Tasse gegossen. Das Ergebnis? Ein cremiger, milchiger Kaffee mit einer dünnen, luftigen Schaumschicht obenauf. Der Geschmack ist mild, die Textur seidig – ideal für alle, die es weich und angenehm mögen.
Ganz anders der Cappuccino. Hier wird nur die heiße Milch über den Espresso gegossen, während der dicke, feste Schaum mit einem großen Löffel zurückgehalten wird. Erst danach kommt der Schaum vorsichtig obenauf. Dadurch entsteht eine deutlich klarere Schichtung: unten die dunkle Espresso-Milch-Mischung, oben eine mächtige, füllige Schaumkrone. Der Cappuccino wirkt intensiver, der Schaum gibt ihm eine festere, fast schon pudrige Konsistenz.
Die Milchmenge spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Ein Latte enthält mehr warme Milch, ist also insgesamt größer und milchiger. Ein klassischer Cappuccino bleibt kleiner, konzentrierter, und setzt den Espresso mehr in Szene.
Ob man nun lieber sanft oder kräftig trinkt – beide Klassiker haben ihren Reiz. Hauptsache, die Milch ist frisch und der Espresso stark. Dann stimmt das Verhältnis, ganz gleich, ob als Latte oder Cappuccino.
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