Wie man Kerzen länger brennen lässt

Wer schon einmal eine schöne Kerze gekauft hat, weiß: Oft brennt sie viel zu schnell ab. Doch mit einigen einfachen Tricks aus der Praxis kann man die Lebensdauer von Kerzen deutlich verlängern – und das ohne großen Aufwand.

Ein altbewährter Tipp: Kerzen vor dem ersten Anzünden für einige Stunden ins Gefrierfach legen. Klingt ungewöhnlich, hilft aber. Der tiefgekühlte Wachs schmilzt langsamer, die Kerze brennt gleichmäßiger und tropft weniger. Dadurch hält sie länger und sieht sauberer aus.

Ein weiterer Kniff: Ein paar Tropfen Salzwasser auf den Docht geben oder einfach etwas Salz in den noch weichen Wachs streuen. Salz stabilisiert die Flamme und verlangsamt den Brennprozess. Auch das sorgt dafür, dass die Kerze langsamer abbrennt.

Wichtig ist außerdem: Den Docht immer auf etwa einen halben Zentimeter kürzen, bevor man die Kerze anzündet. Ein zu langer Docht führt zu einer übermäßigen Flamme, mehr Ruß und schnellerem Abbrand. Ein ordentlich gestutzter Docht sorgt für ein ruhigeres, gleichmäßigeres Abbrennen.

Und wenn man die Kerze mal nicht braucht? Kühl und trocken lagern – idealerweise in einem Schrank oder sogar im Kühlschrank. So bleibt der Wachs fest und brüchig wird er erst bei längerer Sonneneinstrahlung oder Hitze.

Ein letzter Tipp: Beim ersten Anzünden die Kerze mindestens eine Stunde brennen lassen, bis sich eine gleichmäßige Schicht geschmolzenen Wachses an der Oberfläche gebildet hat. So verhindert man, dass sich später eine „Tunnelbildung“ im Wachs entwickelt – ein häufiger Grund, warum Kerzen zu früh ausgehen.

Kleine Maßnahmen, große Wirkung: Mit diesen Tricks genießt man seine Kerzen länger – und das Licht bleibt länger hell.

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