Wie erkennt man Hautkrebs am Kopf?

Ein Plattenepithelkarzinom, auch Spinaliom genannt, kann sich am Kopf leise, aber gefährlich bemerkbar machen. Oft beginnt es mit einer kleinen, zunächst harmlos wirkenden Veränderung der Haut – beispielsweise an der Stirn, der Kopfhaut oder im Bereich der Ohren. Die betroffene Stelle heilt über Wochen oder Monate nicht richtig aus, nässt leicht oder bildet dauerhafte Krusten. Besonders auffällig: Sie blutet schnell, etwa beim Kämmen oder Waschen.

Im fortgeschrittenen Stadium kann das Spinaliom wie ein offen bleibender, schlecht heilender Wundrand aussehen. Die Haut wirkt rau, verdickt oder rötlich und verändert sich schleichend. Ähnlich wie ein Basaliom, das ebenfalls häufig im Gesicht oder am Kopf auftritt, kann es leicht übersehen werden – besonders, wenn man sich nicht regelmäßig kontrolliert.

Die Hauptursache ist langjährige Sonneneinstrahlung. Deshalb sind Menschen mit viel Zeit im Freien oder einer empfindlichen, helleren Haut besonders gefährdet. Doch auch jüngere Menschen können betroffen sein, vor allem, wenn sie sich in der Vergangenheit oft ohne Schutz der Sonne ausgesetzt haben.

Wichtig ist: Jede Hautveränderung, die länger als vier Wochen nicht verheilt, sollte von einem Dermatologen gecheckt werden. Eine frühzeitige Diagnose erhöht die Heilungschancen deutlich. In den meisten Fällen wird das befallene Gewebe operativ entfernt – je früher, desto besser.

Regelmäßige Selbstkontrollen und der Griff zur Sonnencreme sind einfache, aber wirksame Schritte, um vorzubeugen. Und wer unsicher ist: Der Hautarzt ist der beste Ratgeber.

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