Wie erkennt man Hautkrebs früh?

Ein plötzlich auffällig werdendes Muttermal oder eine neue Hautveränderung – viele Menschen fragen sich, wann sie damit zum Arzt sollten. Die gute Nachricht: Hautkrebs macht sich meist sichtbar bemerkbar, oft direkt an der Oberfläche der Haut. Das bedeutet, dass er in vielen Fällen früh erkannt werden kann – besonders, wenn man auf Veränderungen achtet.

Was sollte einen stutzig machen? Wenn ein Muttermal juckt, brennt, nässt oder sogar blutet, ist das ein deutliches Warnsignal. Auch wenn sich die Form, die Farbe oder die Größe eines Leberflecks verändert, sollte man nicht warten. Besonders auffällig sind beispielsweise unregelmäßige Ränder oder ein Durchmesser, der größer als ein Bleistiftanschlag ist.

Ein häufiger Irrglaube ist, dass Hautkrebs immer schmerzhaft ist. Doch oft tut er nicht weh – gerade zu Beginn. Deshalb ist es so wichtig, den eigenen Körper zu kennen und ihn regelmäßig zu kontrollieren. Eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Dermatologen kann entscheidend sein.

Es gibt verschiedene Formen von Hautkrebs – darunter das hellste Hautkarzinom und das seltene, aber gefährliche Melanom. Letzteres kann sich schnell ausbreiten, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird. Doch je früher es erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Also: Trauen Sie Ihrer Wahrnehmung. Wenn etwas an Ihrer Haut anders aussieht oder sich merkwürdig anfühlt, lassen Sie es lieber einmal zu viel vom Facharzt prüfen. Vorbeugen können Sie außerdem mit ausreichendem Sonnenschutz – besonders bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die Haut dankt es Ihnen.

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