Woran erkennt man Wasser in der Lunge beim Hund?

Wenn Ihr Hund ungewöhnlich lethargisch ist, kaum noch Futter annimmt und sichtbar schwer atmet, solltet ihr schnell handeln. Wasser in der Lunge, medizinisch Lungenödem genannt, ist eine ernste Erkrankung, die vor allem bei älteren Hunden oder solchen mit Herzproblemen auftreten kann. Die Symptome entwickeln sich oft schleichend, aber sie sollten niemals ignoriert werden.

Ein deutliches Zeichen ist eine erhöhte Atemfrequenz – Ihr Hund atmet schneller und flacher als normal, oft auch im Ruhezustand. Er wirkt abgeschlagen, hat vermehrte Leistungsschwäche und möchte beim Spaziergang plötzlich nicht mehr weiter. Auch Appetitlosigkeit und allgemeine Unruhe können auftreten. Manche Hunde röcheln leise oder hecheln, als hätten sie Angst.

Ein häufiger Grund für das Wasser in der Lunge ist eine Herzerkrankung – dann spricht man von einem kardiogenen Lungenödem. Das Herz pumpt nicht mehr effizient, wodurch Flüssigkeit in die Lungenbläschen gelangt. Andere Ursachen können schwere Infektionen, Vergiftungen oder Unfälle sein.

Sollte Ihr Hund mehrere dieser Anzeichen zeigen, ist sofortige tierärztliche Hilfe** notwendig. Der Tierarzt kann mit einem Röntgenbild oder Ultraschall die Diagnose bestätigen und eine passende Therapie einleiten. Oft werden Medikamente gegeben, die das Herz entlasten und die Flüssigkeit abbauen helfen.

Wichtig: Lungenödem ist lebensbedrohlich, doch bei schneller Behandlung kann sich der Zustand deutlich bessern. Achten Sie daher stets auf Veränderungen im Verhalten oder der Atmung Ihres Hundes – Ihre Aufmerksamkeit kann Leben retten.

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