Wann ein Lipom auffällig wird
Ein Lipom ist in den meisten Fällen harmlos – eine weiche, gutartige Fettgeschwulst unter der Haut, die meist keine Beschwerden verursacht. Doch manchmal kann sich hinter einem solchen Knubbel etwas Ernsthafteres verbergen. Besonders wenn sich das Wachstum beschleunigt, sollte man genauer hinsehen.
Typische Anzeichen für ein bösartiges Lipom – medizinisch oft als Liposarkom bezeichnet – sind ein schnelles Wachstum, Schmerzen beim Drücken und eine feste Verbindung mit dem umliegenden Gewebe. Im Gegensatz zu einem gutartigen Lipom, das sich meist leicht zwischen den Fingern verschieben lässt, sitzt ein Liposarkomp viel tiefer und fühlt sich starr an. Es bewegt sich kaum, wenn man dagegen drückt.Ein weiteres Warnsignal kann die Größe sein: Wächst ein Lipom plötzlich auf mehr als fünf Zentimeter Durchmesser, ist ärztliche Abklärung unbedingt ratsam. Auch wenn die Stelle gerötet ist oder sich wärmer anfühlt als die umliegende Haut, sollte man das nicht ignorieren.
Letztlich lässt sich von außen nicht immer sicher sagen, was genau vorliegt. Eine Ultraschalluntersuchung oder eine Gewebeprobe (Biopsie) hilft Ärzten, Klarheit zu schaffen. Wer einen ungewöhnlichen Knoten bemerkt, sollte daher frühzeitig einen Hautarzt oder Chirurgen aufsuchen – nicht aus Angst, sondern aus Vorsorge.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.