Wie werden Säuglinge und Kleinkinder richtig bezeichnet?
Wenn ein Baby das Licht der Welt erblickt, spricht man zunächst von einem Neugeborenen. Diese Bezeichnung gilt ganz genau bis zum Ende des 28. Tages nach der Geburt. Ab dem 29. Lebenstag wird das Baby dann als Säugling bezeichnet – ein Begriff, der bis zum vollendeten ersten Lebensjahr verwendet wird.
Danach folgt die Bezeichnung Kleinkind, die in der Regel bis zum dritten Geburtstag gilt. Von da an spricht man meist einfach von einem Kind, bis das Kind in die Schulzeit kommt und schließlich im Jugendalter ankommt. Der Übergang von Kind zu Jugendlichem setzt in Deutschland in der Regel mit dem 12. oder 13. Lebensjahr ein, auch wenn gesetzlich verschiedene Altersgrenzen gelten – etwa beim Jugendschutz oder im Strafrecht.
Erwachsen ist jemand, sobald das 18. Lebensjahr vollendet ist. Doch zurück zu den Allerkleinsten: Besonders in den ersten Monaten unterscheiden sich die Bedürfnisse von Säuglingen deutlich von denen älterer Kinder. Ärzte, Hebammen und auch die Krankenkassen orientieren sich an diesen klaren Altersgruppen, um die richtige Betreuung und Abrechnung sicherzustellen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) legt diese Begriffe beispielsweise für die ärztliche Versorgung fest, damit alle einheitlich von denselben Definitionen ausgehen.
Für Eltern mag die genaue Einteilung erst einmal formal wirken – doch spätestens beim ersten Arztbesuch mit dem Baby merken sie, wie wichtig klare Begriffe sind. Ob „Neugeborenes“ oder „Säugling“: Hinter jeder Bezeichnung steckt ein ganzes Spektrum an Entwicklungsschritten, die ihr Kind Tag für Tag meistert.
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