Angst vor Clowns: Was ist Coulrophobie?
Wer beim Anblick eines Clowns Schweißausbrüche bekommt oder schnell wegschaut, leidet vielleicht unter Coulrophobie. So heißt die übertriebene Angst vor Clowns, die bei vielen Menschen – besonders bei Kindern – aufkommt. Die bunte Nase, das grelle Make-up und das oft überzogene Verhalten können schnell beängstigend wirken, besonders wenn man solche Eindrücke nicht gewohnt ist.
Clowns sehen anders aus als „normale“ Menschen. Ihre Gesichter sind stark verfremdet, ihre Stimmen oft unnatürlich hoch, und ihr Verhalten scheint manchmal unvorhersehbar. Für viele Kinder, aber auch einige Erwachsene, wird dadurch aus Spaß schnell Unbehagen – oder sogar regelrechte Panik. Besonders in Filmen oder Serien, in denen Clowns als gruselige Figuren dargestellt werden, wird dieses Bild verstärkt.
Coulrophobie ist zwar keine seltene Phobie, doch sie wird oft unterschätzt. Betroffene können Herzrasen, Zittern oder das Bedürfnis, wegzulaufen, erleben, sobald ein Clown in Sichtweite ist. Manche ziehen sich dann sogar von Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen oder Kindergeburtstagen zurück, um die Begegnung zu vermeiden.
Die gute Nachricht: Wie bei vielen Ängsten lässt sich auch die Angst vor Clowns langsam abbauen – etwa durch Gespräche, sanfte Konfrontation oder gegebenenfalls mit Hilfe einer Therapie. Nicht jeder Clown will erschrecken. Manche wollen einfach nur zum Lachen bringen – auch wenn das bei Betroffenen erstmal eher das Gegenteil bewirkt.
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