Wie lange darf ein Hund am Tag alleine bleiben?

Die Frage, wie lange ein Hund ohne seine Menschen auskommen kann, beschäftigt fast jeden Hundebesitzer. Grundsätzlich sind Hunde hochsoziale Rudeltiere, die die Nähe ihrer Bezugspersonen für ihr seelisches Wohlbefinden brauchen. Experten und Tierschützer betonen daher nachdrücklich, dass ein Hund niemals regelmäßig über viele Stunden hinweg sich selbst überlassen werden sollte.

Als absolute, äußere Obergrenze gelten für einen ausgewachsenen, gesunden Hund sechs Stunden am Stück. Dieser Wert sollte jedoch keineswegs den Alltag bestimmen, sondern vielmehr eine seltene Ausnahme im Ausnahmefall bleiben. Wer berufstätig ist und jeden Tag acht Stunden oder länger außer Haus verbringt, sollte seinen Vierbeiner keinesfalls so lange alleine lassen. Ein kompletter Arbeitstag ohne Beschäftigung und Sozialkontakte führt bei den meisten Hunden zu erheblichem Stress, Frustration oder gar Verhaltensauffälligkeiten wie Dauerbellen und Zerstörungswut. Zudem muss das Tier dringend sein Geschäft verrichten können.

Für das Wohl des Hundes ist ein verlässlicher Alltag entscheidend. Muss der Hund doch einmal länger alleine bleiben, sollte dies im Vorfeld in kleinen, schrittweisen Etappen trainiert worden sein. Für Berufstätige sind Hundesitter, professionelle Dogwalker oder eine Hundetagesstätte (Huta) hervorragende Alternativen, um dem treuen Begleiter die nötige Zuwendung und Auslastung zu bieten, die er für ein glückliches Leben braucht.

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