Wie oft sollten Senioren zum Arzt gehen?

Ab dem 65. Lebensjahr ändert sich der Besuchsrhythmus beim Hausarzt – zumindest, wenn alles gesundheitlich im grünen Bereich ist. Laut Empfehlungen sollten gesunde Senioren alle zwei Jahre an der kostenlosen Gesundheits- und Krebsvorsorge teilnehmen. Diese Untersuchung hilft, frühzeitig Anzeichen von schweren Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen oder Krebs zu erkennen.

Alle zwei Jahre mag vielen zunächst wenig erscheinen, besonders im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen, die oft nur einmal im Jahr zur Vorsorge gehen. Doch die Regel gilt explizit für Menschen ab 65 ohne bekannte Vorerkrankungen. Wer bereits unter Bluthochdruck, Diabetes oder anderen chronischen Leiden leidet, hat meist einen individuellen Plan und muss deutlich häufiger zum Arzt – manchmal sogar mehrmals im Jahr.

Die regelmäßige Vorsorge ist wichtig, weil sich viele Erkrankungen im Alter still und schleichend entwickeln. Oft merkt man erst spät, dass etwas nicht stimmt. Eine frühzeitige Diagnose kann aber den Verlauf einer Krankheit erheblich verbessern – oder sie gar verhindern. Dazu gehören beispielsweise Darmkrebsvorsorge ab 50 oder die Untersuchung auf Prostata-Krebs.

Letztlich ist der Arztbesuch kein Muss aus Pflichtgefühl, sondern eine Investition in die eigene Lebensqualität. Wer sich gesund fühlt, sollte dennoch das Angebot nutzen. Denn gerade im Alter macht Prävention einen großen Unterschied. Also: lieber einmal alle zwei Jahre zum Check-up – sicher ist sicher.

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