Check-up ab 70: Wann und wie oft?
Ab dem 70. Lebensjahr wird die regelmäßige Gesundheitsvorsorge besonders wichtig. Wer gesetzlich krankenversichert ist, hat alle zwei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Gesundheits-Check, auch als Gesundheitsuntersuchung oder Früherkennungs-Screening bekannt. Dieser Check-up umfasst eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der der Arzt nach Anzeichen für Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes oder Krebs sucht.
Im Rahmen der Untersuchung können auch kleine Gewebeproben entnommen werden – etwa bei auffälligen Hautveränderungen oder bei Verdacht auf Darmerkrankungen. Zudem werden Blutwerte, Blutdruck und der allgemeine körperliche Zustand überprüft. Ziel ist es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, noch bevor Beschwerden auftreten.
Obwohl der gesetzliche Anspruch alle zwei Jahre gilt, kann es je nach individueller Gesundheitslage sinnvoll sein, häufiger zum Arzt zu gehen. Wer beispielsweise bereits an Bluthochdruck, Diabetes oder Herzerkrankungen leidet, sollte enger betreut werden – oft im Rhythmus von sechs oder zwölf Monaten. Der behandelnde Arzt entscheidet dann gemeinsam mit dem Patienten, wie oft Kontrollen notwendig sind.
Die Teilnahme an der Früherkennung steigt mit dem Alter, und das zu Recht: Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Wer unsicher ist, sollte einfach bei seiner Krankenkasse nachfragen oder einen Termin zur Vorsorge vereinbaren. Die Investition in die eigene Gesundheit zahlt sich gerade im Alter besonders aus.
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