Wie oft sollte man ältere Hunde füttern?

Wenn dein Hund langsam in die ruhigere Lebensphase eintritt, verändert sich nicht nur sein Aktivitätslevel – auch der Stoffwechsel verlangsamt sich. Deshalb ist eine angepasste Fütterung besonders wichtig. Experten empfehlen, ältere Hunde zweimal täglich zu füttern: eine Portion am Morgen, eine am Abend. Dieser Rhythmus unterstützt die Verdauung und hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Viele Senioren sind nicht mehr so aktiv wie in jungen Jahren. Daher kann es sinnvoll sein, die Kalorienmenge leicht zu reduzieren, um Übergewicht zu vermeiden. Achte dabei jedoch darauf, dass die Nahrung weiterhin nährstoffreich bleibt – mit hochwertigem Eiweiß, gesunden Fetten und leicht verdaulichen Ballaststoffen. Manche Hunde profitieren von speziellen Senior-Futtermitteln, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Wichtig ist auch, dass dein Hund immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Bei manchen älteren Hunden kann der Durstgefühl nachlassen, was das Risiko einer Dehydrierung erhöht – besonders im Sommer. Beobachte außerdem, wie dein Hund auf die neue Fütterung reagiert. Verändert sich sein Gewicht, sein Fell oder sein Verhalten? Dann lohnt es sich, mit dem Tierarzt zu sprechen.

Letztlich geht es darum, deinem vierbeinigen Begleiter im Alter ein gutes, beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Eine durchdachte Ernährung ist dabei ein entscheidender Baustein – ebenso wie ausreichend Liebe, Geduld und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt.

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