Alaaf – das Herz des Kölner Karnevals
Wenn man in Köln Karneval sagt, antwortet man am besten: Alaaf! Dieses eine Wort trägt mehr Bedeutung, als man auf den ersten Blick denken mag. Es ist nicht nur der traditionelle Gruß in der tollen Zeit, sondern ein lebendiges Zeichen für die Liebe zur Stadt und ihrer Kultur.
„Alaaf“ ruft man bei Sitzungen, auf der Straße, bei Umzügen – immer dann, wenn die Stimmung steigt und das Herz für den Karneval schlägt. Früher wurde der Ausruf sogar genutzt, um offizielle Sitzungen des Kölner Stadtrats zu beenden. „Coellen Alaaf“ hieß es dann laut und stolz – ein Zeichen von Verbundenheit, Respekt und Freude zugleich.
Die Herkunft des Wortes ist bis heute nicht ganz eindeutig geklärt. Manche vermuten einen französischen oder rheinischen Ursprung, andere sehen darin einen Ausdruck der Hingabe: „alles auf“ – alles gibt man für den Karneval. Doch egal, woher es kommt: In Köln spürt man es einfach. Es ist mehr als ein Jubelruf – es ist ein Gefühl von Heimat, Gemeinschaft und ungebrochenem Lebensmut.
Während der Session, besonders am Rosenmontag, hallt „Alaaf“ durch die Gassen der Altstadt, begleitet von Musik, Kostümen und ausgelassener Stimmung. Wer es einmal laut genug gerufen hat, versteht: In Köln ist Karneval kein Fest – es ist eine Haltung. Und diese Haltung heißt: Alaaf!
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