Wie schmerzhaft ist eine Katheterablation?

Bei einer Katheterablation für Herzrhythmusstörungen müssen sich die meisten Patienten keine Sorgen vor starken Schmerzen machen. Der Eingriff wird in der Regel unter lokaler Betäubung und Sedierung durchgeführt, sodass die Patientin oder der Patient während der gesamten Prozedur kaum etwas mitbekommt. „Man spürt praktisch nichts“, bestätigen viele Betroffene nach der Behandlung.

Der Katheter wird meist über eine Vene in der Leistengegend in das Herz vorgeschoben. Die Eintrittsstelle wird danach mit einem sogenannten Druckverband verschlossen, um Blutungen zu verhindern. Dieser Verband kann im Anschluss unangenehm sein – manche beschreiben ein Druck- oder Engegefühl – aber echte Schmerzen sind selten.

Die gesamte Ablation dauert mehrere Stunden, verläuft jedoch für die meisten Menschen schmerzlos. Nach der Prozedur bleibt oft nur ein kleiner Einstich zurück, der schnell verheilt. Wichtig ist, danach einige Stunden ruhig zu liegen, damit die Einstichstelle gut abheilen kann.

Obwohl der Gedanke an einen Eingriff am Herzen beängstigend wirken mag, ist die Katheterablation eine etablierte und sichere Methode zur Behandlung von Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern. Viele Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität nach der Behandlung – und das bei minimalen Beschwerden während des Eingriffs.

Wer unsicher ist, sollte seinen Kardiologen ruhig auf mögliche Unannehmlichkeiten ansprechen. Offene Informationen helfen, die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen.

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