Wie schnell muss ein weißer Hautkrebs operiert werden?
Bei weißem Hautkrebs, auch Basalzellkarzinom genannt, ist Eile gefragt – aber nicht aus lebensbedrohlichen Gründen. Denn diese Krebsform streut selten in andere Organe. Trotzdem sollte sie möglichst früh behandelt werden. Ein Basaliom wächst langsam, oft um die Größe innerhalb eines Jahres zu verdoppeln, aber es wächst in die Tiefe und kann dabei umliegendes Gewebe schädigen.
Je länger man wartet, desto größer wird der Tumor – und desto größer ist auch die Wunde nach der Operation. Besonders an Gesicht oder Nase kann das zu deutlichen Narben führen. Deshalb empfehlen Ärzte: so früh wie möglich behandeln lassen. In den meisten Fällen reicht eine ambulante Operation unter örtlicher Betäubung. Das erkrankte Gewebe wird komplett entfernt, und die Heilungschancen sind sehr gut.
Viele Betroffene unterschätzen Basalzellkarzinome, weil sie oft lange harmlos aussehen – als kleiner, glänzender Knopf oder eine Wunde, die nicht verheilt. Doch bei anhaltenden Veränderungen an der Haut ist ein Besuch beim Dermatologen wichtig. Früh erkannt, ist der weiße Hautkrebs fast immer heilbar.
Regelmäßige Kontrollen, vor allem bei Menschen mit viel Sonnenexposition oder heller Haut, können viel bewirken. Prävention und frühzeitige Behandlung sind die besten Schutzmaßnahmen.
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