Wie schreibt man das K richtig?
Der Buchstabe K ist einer der interessanteren im deutschen Alphabet – besonders, wenn man ihn zum ersten Mal lernt. Beim Schreiben des großen K beginnt man an der oberen Schreiblinie, also dort, wo man normalerweise mit dem Stift ansetzt. Von dort zieht man einen geraden, kräftigen Strich nach unten bis zur unteren mittleren Linie. Man kann sich das vorstellen, als ginge der Strich vom Dachgeschoss eines Hauses direkt ins Erdgeschoss.
Doch damit ist das K noch nicht fertig. Als Nächstes geht es vom oberen Anfangspunkt aus: Man zieht eine schräge Linie nach rechts unten – wie ein Dach, das nach rechts abfällt. Diese Linie endet etwa auf halber Höhe des zuerst gezeichneten senkrechten Strichs. Dann kommt der zweite schräge Strich: wieder vom oberen Startpunkt, aber diesmal nach rechts unten bis ganz ans Ende des senkrechten Strichs. So entsteht die charakteristische Form des K mit seinen beiden abweisenden Winkeln.
Beim kleinen k ist die Schreibweise ähnlich, aber kürzer. Man beginnt wie beim kleinen l oder b mit einem senkrechten Strich von der oberen zur mittleren Linie. Danach zeichnet man von der Mitte des Strichs aus zwei schräge Linien nach rechts – eine nach oben und eine nach unten –, um die kleine „Gabel“ des k zu formen.
Üben ist hier der Schlüssel: Mit jedem Mal wird die Bewegung flüssiger. Kinder lernen das K oft mithilfe von Bildern oder Geschichten, etwa dass es wie eine Leiter aussieht oder wie ein offenes Zelt. So wird das Schreiben nicht nur klarer, sondern auch ein bisschen spielerischer.
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