Was bedeutet „kaputt“ auf Deutsch?

Das Wort kaputt ist ein deutsches Adjektiv, das man im Alltag sehr häufig hört. Es beschreibt, dass etwas nicht mehr richtig funktioniert – kaputt ist eben zerbrochen, defekt, auseinandergefallen oder auf andere Weise unbrauchbar geworden. Ob das Fahrrad, das Handy oder der Toaster: wenn es nicht mehr tut, dann ist es einfach „kaputt“.

Ursprünglich stammt „kaputt“ aus dem Französischen („à capote“), wurde aber im 19. Jahrhundert durch das Italienische („capotto“) vermittelt und im Deutschen fest etabliert. Interessant ist, dass Adjektive wie „tot“ oder „leer“ eigentlich nicht gesteigert werden – „kaputt“ macht da eine Ausnahme. Sprachlich akzeptiert man durchaus die Formen „kaputter“ und „am kaputtesten“, etwa wenn man sagt: „Mein Laptop ist kaputter als deiner“ – obwohl das grammatikalisch streng genommen ungewöhnlich ist.

Im umgangssprachlichen Gebrauch wird „kaputt“ auch übertragen verwendet. Wer zum Beispiel nach einer langen Nacht völlig erschöpft ist, sagt oft: „Ich bin total kaputt.“ Hier meint man nicht körperlichen Schaden, sondern eine tiefe Müdigkeit oder Erschöpfung. Auch im übertragenen Sinne zeigt das Wort also einen Zustand, in dem etwas – oder jemand – nicht mehr „funktioniert“, wie gewohnt.

Zusammenfassend: „kaputt“ ist mehr als nur ein Wort für einen defekten Gegenstand. Es ist ein vielseitiges, lebendiges Teil der deutschen Alltagssprache – mit eigenem Klang, eigenem Rhythmus und manchmal sogar eigener Grammatik.

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