Wie erkennt man ein Melanom in der Anfangsphase?

Ein Melanom, auch als schwarzer Hautkrebs bekannt, zeigt sich meist als auffälliger Hautfleck, der sich von einem gewöhnlichen Muttermal unterscheidet. Zu Beginn ist es oft flach und auf heller Haut deutlich sichtbar als dunkler, unregelmäßig geformter Fleck. Die Farbe kann je nach Typ variieren: von Braun über Schwarz bis hin zu Blau, Rot oder selten sogar Weiß. Manche Melanome enthalten auch hautfarbene oder helle Bereiche, was die Diagnose erschweren kann.

Ein wichtiges Merkmal ist die Unregelmäßigkeit – sowohl in der Form als auch in der Farbverteilung. Während normale Muttermale meist symmetrisch und einheitlich gefärbt sind, wirken Melanome oft unruhig, mit verschwommenen oder gezackten Rändern. Manchmal erscheint der Fleck auch als leicht erhabenes Knötchen, das braun bis schwarz gefärbt ist.

Früherkennung rettet Leben

Die Früherkennung ist entscheidend: Je früher ein Melanom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb sollte man seine Haut regelmäßig selbst untersuchen – besonders an Stellen, die selten im Fokus stehen, wie Rücken, Fußsohlen oder zwischen den Zehen. Verdächtige Veränderungen, etwa ein neues Muttermal nach dem 30. Lebensjahr oder ein bestehendes Muttermal, das anfängt zu jucken, zu bluten oder sich farblich verändert, sollten schnell vom Hautarzt geprüft werden.

Merke: Jedes neue oder auffällige Hautbild, das sich von den anderen unterscheidet, kann ein Warnsignal sein. Vertraue deinem Gefühl – und zögere nicht, einen Facharzt aufzusuchen.

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