Wie sieht ein Schultag in Amerika aus?

Ein typischer Schultag in den USA beginnt meist um 8 Uhr morgens und endet zwischen 14 und 15 Uhr. Das ist kürzer als viele denken – und tatsächlich nicht viel länger als der Schultag an vielen deutschen Schulen, besonders seit einigen Veränderungen im deutschen Schulalltag. Schüler in Amerika verbringen also den größten Teil ihres Unterrichts vormittags in der Schule und haben nachmittags genügend Zeit für Freizeitaktivitäten, Hausaufgaben oder Jobs.

Der Unterricht gliedert sich in sogenannte „periods“ – feste Unterrichtsblöcke, die meist 45 bis 60 Minuten dauern. Dazwischen gibt es kurze Pausen, in denen die Schüler von einem Klassenzimmer zum nächsten wechseln, da oft unterschiedliche Lehrer für jedes Fach unterrichten. Das ist besonders an High Schools der Fall, wo Schüler mehr Eigenverantwortung übernehmen und ihren Stundenplan selbst mitgestalten können – innerhalb gewisser Vorgaben natürlich.

Anders als in Deutschland ist der Mittagsschulbesuch in den USA eher die Ausnahme. Die meisten Schüler essen in der Schule, oft in der Cafeteria, wo sie sich zwischen warmen Gerichten und Snacks entscheiden können. Sport, Musik, Theater oder Zeitung – außerschulische Aktivitäten sind fester Bestandteil des amerikanischen Schulalltags und werden stark gefördert. Viele Schüler engagieren sich bis in den späten Nachmittag hinein.

Für deutsche Schüler, die einen Highschool-Aufenthalt in den USA planen, bietet sich dadurch eine gute Gelegenheit, nicht nur die Sprache zu verbessern, sondern auch in das tägliche Leben und die Kultur einzutauchen. Die kürzeren Unterrichtstage lassen mehr Raum für persönliche Interessen – und für neue Erfahrungen.

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