Wie viel Geld haben 18-Jährige wirklich zur Verfügung?
Wenn es um das Taschengeld von Jugendlichen geht, zeigt sich ein deutlicher Trend: Je älter sie werden, desto mehr Geld landet in ihrer Hosentasche. Besonders auffällig ist der Sprung zwischen 17 und 18 Jahren. Während 16-Jährige im Schnitt 105 Euro pro Monat ausgeben können, steigt dieser Betrag bei 17-Jährigen auf rund 178 Euro. Doch bei den 18-Jährigen sieht die Sache ganz anders aus – hier liegt der durchschnittliche monatliche Spielraum bei beeindruckenden 297 Euro.
Diese Zahlen stammen aus einer Erhebung von 2019, aber sie spiegeln immer noch eine typische Entwicklung wider: Mit dem Übergang ins Erwachsenenalter übernehmen Jugendliche mehr Verantwortung – und bekommen dafür mehr finanzielle Freiheit. Viele 18-Jährige arbeiten neben der Schule oder Ausbildung, manche erhalten Unterstützung von den Eltern, andere finanzieren sich mit kleineren Jobs ihren Lebensunterhalt.
Das meiste Geld fließt in Freizeit, Kleidung, Handys oder das soziale Leben. Doch auch erste Sparziele, wie ein eigenes Auto oder die Fahrkarte fürs nächste Konzert, spielen eine Rolle. Interessant ist, dass nicht nur das Einkommen steigt – auch der Umgang mit Geld wird reifer. Viele lernen spätestens mit 18, was es heißt, Budgets einzuteilen und Prioritäten zu setzen.
Klar ist: 297 Euro pro Monat sind kein Pauschalwert für alle – in der Realität gibt es große Unterschiede je nach Familie, Herkunft oder Wohnort. Doch eines bleibt sicher: Mit 18 beginnt für viele junge Menschen der erste echte Schritt in die finanzielle Selbstständigkeit.
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