Zahnentzündung beim Hund: Worauf du achten solltest
Wenn dein Hund plötzlich nur noch auf einer Seite kaut oder gar keine Lust mehr auf Futter zeigt, könnte eine Zahnentzündung die Ursache sein. Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch ist ein deutliches Warnzeichen – ebenso wie ein deutlicher, unangenehmer Geruch aus dem Maul. Viele Halter verwechseln diesen Zustand zunächst mit „normalem“ Hundeatem“, doch er kann auf eine tiefe Entzündung hinweisen.
Auffällig ist oft auch der gelb-braune Belag an den Zähnen, besonders am Zahnfleischrand. Das ist Zahnstein, der Bakterien beherbergt und das Zahnfleisch reizt. Lässt man dies unbehandelt, kann die Entzündung auf das Zahnhalteapparat übergreifen – bis hin zum Zahnverlust.
Was du tun kannst? Regelmäßige Kontrollen der Zähne gehören ebenso zur Pflege wie das Bürsten oder spezielle Kauprodukte. Doch bei offensichtlichen Beschwerden wie Schmerzen beim Kauen oder vermehrtem Speicheln solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen. Oft ist eine professionelle Zahnreinigung unter Narkose nötig, um weiteren Schaden zu verhindern.
Wichtig ist: Eine Zahnentzündung schmerzt – Hunde zeigen es nur selten direkt. Umso mehr liegt es an dir, frühzeitig auf Verhaltensänderungen zu achten. Mit etwas Aufmerksamkeit kannst du deinem Hund viel Leid ersparen und seine Lebensqualität deutlich verbessern.
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