Wie erkennt man gutartige Hautveränderungen?

Wer sich Sorgen um Hautveränderungen macht, fragt sich oft: Wie sieht eigentlich gutartiger Hautkrebs aus? Zunächst ist wichtig zu wissen: Die meisten Hauttumore sind gutartig und stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Ein häufiges Beispiel sind sogenannte Angiome – kleine, harmlose Gefäßmale.

Angiome zeigen sich meist als winzige, rot leuchtende Pünktchen auf der Haut. Sie treten besonders häufig im Bereich von Brust, Bauch, Dekolletée oder Gesicht auf, können aber theoretisch überall am Körper auftreten. Mit dem Alter werden sie häufiger und sind bei vielen Menschen ab Mitte 40 nichts Ungewöhnliches. Sie wachsen langsam, jucken oder schmerzen nicht und verändern sich meist nur in der Anzahl, nicht in der Form.

Neben Angiomen gibt es auch andere gutartige Hautwucherungen wie Lipome oder Fibrome. Lipome sind weiche, unter der Haut tastbare Knoten, die aus Fettgewebe bestehen. Fibrome hingegen fühlen sich fester an und liegen oft direkt unter der Hautoberfläche. Beide Arten sind in der Regel schmerzfrei und bleiben stabil – weder sie noch Angiome verwandeln sich in bösartige Tumore.

Dennoch: Jede neue oder sich verändernde Hautstelle sollte von einem Dermatologen begutachtet werden. Nur eine fachkundige Untersuchung kann sicherstellen, dass es sich wirklich um eine harmlose Veränderung handelt. Wer unsicher ist, sollte daher frühzeitig einen Hautarzt aufsuchen – zur Sicherheit und für ein gutes Gefühl.

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